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Vergleich

Kärcher WD 3 oder WD 4 im Vergleich

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WD 3 und WD 4 sind die beiden Einstiegsstufen der Kärcher-WD-Reihe. Beide saugen nass und trocken, haben eine Blasfunktion und eine Steckdose für Elektrowerkzeuge. Verglichen werden die Ausführungen WD 3 P V-19/4/20 und WD 4 P V-20/5/22 nach den Angaben der Angebote. Auf die Unterschiede bei Filter, Gewicht und Einsatzbereich kommt es an, weniger auf Zahlen im Titel. Alle Stufen zeigt der WD-Vergleich.

Daten im Überblick

Die Werte stammen aus den Angeboten und sind Herstellerangaben.

Behälter, Gewicht und Handhabung

Auf dem Papier liegen beide Behälter nah beieinander: 19 und 20 Liter. Im Alltag macht das Gewicht den Unterschied. Der WD 3 wiegt gut sechs Kilogramm und gilt im Angebot als tragbar, der WD 4 liegt bei knapp neun Kilogramm. Wer den Sauger oft die Kellertreppe hinauf oder in den Garten trägt, merkt das.

Beide Geräte rollen auf vier Rädern. Beim Entleeren nach nassem Saugen kommt noch das Wassergewicht hinzu. Kippen Sie den Behälter nicht über den Rand, sondern nutzen Sie die Ablassöffnung, wenn vorhanden, oder leeren Sie früher. Mehr zum Aufbau finden Sie in der Grafik unten.

Filter und Wechsel zwischen Nass und Trocken

Der WD 3 arbeitet mit einem Patronenfilter. Laut Angebot bleibt er beim Wechsel zwischen Nass- und Trockensaugen im Gerät. Der WD 4 hat einen Flachfaltenfilter, der sich schnell und ohne Schmutzkontakt austauschen lässt. Beide kommen mit Vliesfilterbeutel für das Trockensaugen.

Praktisch heißt das: Beim Wechsel zwischen Wasser und Staub brauchen Sie nichts umzubauen. Wenn Sie viel feinen Staub saugen, reinigen Sie den Filter öfter. Für Feinstaub von Gips oder Holz ist eine geeignete Staubklasse nötig; die Einstiegsmodelle sind dafür nicht gedacht, siehe Nass-Trockensauger für die Werkstatt.

Hinweis:Gesundheitsschädlichen Staub (zum Beispiel Asbest, Schimmel in großen Mengen oder Schleifstaub von belasteten Anstrichen) nur mit dafür zugelassenen Geräten und Schutzausrüstung entfernen.

Einsatzbereiche

Der WD 3 P ist laut Angebot für Werkstatt, Außenbereich, Terrasse und Garten, Auto und kleinere Wassermengen gedacht. Der WD 4 P nennt Haus, Garten, Werkstatt und Autoinnenreinigung, trockene und nasse Verschmutzungen. Beide helfen bei kleinen Wasserschäden, ersetzen aber keinen Trockner und keine Pumpe bei größeren Überschwemmungen.

Das Auto-Innenleben saugt jedes Gerät gut ab, wenn Sie die Fugendüse benutzen. Für Polster und Sitzbezüge ist ein Waschsauger wirksamer, siehe Nasssauger fürs Auto.

Unstimmigkeiten in den Angeboten

Beim WD 3 P nennt die Spezifikation 230 Watt, ein Wert, der zu einem Sauger dieser Klasse nicht plausibel erscheint. Beim WD 4 P weichen Titel (1.100 Watt) und Daten (1.000 Watt) voneinander ab. Auch die Angabe Außenbereich beim WD 3 spricht nur eine Einsatzempfehlung aus, nicht eine Wetterfestigkeit.

Lassen Sie sich nicht von einzelnen Zahlen leiten. Prüfen Sie das Typenschild und die Herstellerangaben, bevor Sie einen Vergleich auf Wattzahlen stützen.

Empfehlung

Wählen Sie den WD 3 P, wenn der Sauger leicht sein soll und Sie ihn vor allem für Terrasse, Garten, Auto und kleinere Aufgaben brauchen. Der WD 4 P lohnt, wenn Sie einen Flachfaltenfilter, den etwas längeren Schlauch und die für Haus und Werkstatt genannte Ausstattung wünschen.

Brauchen Sie mehr Volumen oder Kabellänge, wechseln Sie in die nächste Klasse: WD 5 oder WD 6. Eine allgemeine Orientierung bieten die besten Nass-Trockensauger.

Kärcher Nass-Trockensauger ansehen →

Zubehör und Lieferumfang

Beide Geräte liefern Saugschlauch, zwei Saugrohre, eine Nass-/Trockensaugdüse mit Clips beziehungsweise Bodendüse, eine Fugendüse, den passenden Filter und einen Vliesfilterbeutel. Dazu kommt ein Adapter, mit dem Sie Elektrowerkzeuge an die Steckdose am Gerät anschließen. Der WD 4 P führt im Angebot zusätzlich einen Flexbeutel auf.

Wichtig ist das Zubehör für Ihren Einsatz: Eine breite Bodendüse für Hartböden, eine Fugendüse für Ecken und Polsterdüsen für das Auto sind nicht immer im Set. Passende Düsen lassen sich meist nachkaufen, die Nennweite der Anschlüsse muss aber passen. Prüfen Sie den Durchmesser im Datenblatt, bevor Sie Zubehör anderer Marken bestellen.

Wann ein größeres Gerät sinnvoller ist

Einsteigermodelle sind für gelegentliche Einsätze gedacht. Wenn Sie regelmäßig in der Werkstatt schleifen, Renovierungen durchführen oder größere Wassermengen aufnehmen, kommt der kleine Behälter an Grenzen. Dann sind Geräte mit größerem Volumen, besserer Filterreinigung und längeren Kabeln komfortabler. Wer nur ein Gerät für wenige Einsätze im Jahr braucht, sollte außerdem prüfen, ob ein Leihgerät reicht; Entscheidungshilfen finden Sie unter Nasssauger mieten oder kaufen.

Planen Sie auch den Stauraum ein. Beide Geräte sind kompakt, brauchen aber Platz für Schlauch, Rohre und Düsen. Ein Aufbewahrungsplatz im Gerät erleichtert das Verstauen.

Häufige Fragen

Kann ich mit dem WD 3 auch Wasser saugen? Ja, er ist ein Nass- und Trockensauger. Für größere Wassermengen sind Behälter und Pumpleistung begrenzt.

Brauche ich einen Beutel? Nur beim Trockensaugen, besonders bei feinem Staub. Beim Nasssaugen verwenden Sie keinen Beutel.

Welche Düse passt für Fliesen? Die Bodendüse aus dem Lieferumfang genügt für Fliesen. Für Ecken nutzen Sie die Fugendüse.

Kann ich Elektrowerkzeuge anschließen? Beide Geräte haben dafür eine Steckdose mit Einschaltautomatik. Beachten Sie die maximale Leistung in der Anleitung.

Was Sie dafür brauchen